Numismatisches Museum im Athen-Lexikon

Zwei sehr interessante Museen widmen sich speziellen geschichtlichen Aspekten. Eines davon ist das Numismatische Museum. Ein Besuch des Numismatischen Museums ist aus zwei Gründen zu empfehlen. Der erste Grund sind natürlich die Münzen, die im hauseigenen Labor konserviert und klassifiziert werden. Ein komplettes Stockwerk ist dem Münzwesen der griechischen Antike gewidmet. Außer den Münzen selbst wird ihre Herstellung, geografische Verbreitung und sonstiges Wissenswerte gezeigt. In der darüber liegenden Etage ist eine Sammlung mittelalterlicher europäischer Münzen ausgestellt, die neuerdings Gesellschaft von einer Abteilung zur Währungsunion bekommen hat. Die umfangreiche Bibliothek zur Münzgeschichte enthält mehr als 12.000 Bände. Der zweite Besuchsgrund ist das Gebäude selbst. Das „Illiou Melathron“ wurde von dem berühmten Architekten Ernst Ziller entworfen und war das Wohnhaus von Heinrich Schliemann. Neben der prächtigen neoklassizistischen Fassade sind die Deckengemälde, Friese (das Nordwestfries des Ballsaals zeigt das Ehepaar Schliemann), Säulen und Fußböden einen Blick wert. Nehmen Sie sich bei einem Besuch genug Zeit, um das Gesamtkunstwerk zu genießen.


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