Lykabettos im Athen-Lexikon

Der 277 Meter hohe Hausberg Athens, auch altgriechisch Lykabettos genannt, ist die höchste Erhebung im Stadtgebiet. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt selbst und die Berge, die sie umgeben. Im Süden liegt der Hafen Piräus mit den schneeweißen Kreuzfahrtschiffen und bei gutem Wetter reicht der Blick bis zu den Inseln im Saronischen Golf. Ein wunderbares Erlebnis ist ein Sonnenuntergang über Athen und dem Golf, den Sie hier relativ ungestört erleben können. Der Berg wird von den Touristenströmen weitgehend verschont, obwohl er einiges zu bieten hat und von den Einheimischen durchaus besucht wird. Auf dem Gipfel liegt die kleine Kapelle Agios Georgios, die im 19. Jahrhundert in byzantinischen Stil errichtet wurde und einen Ort der Besinnung im Trubel der griechischen Hauptstadt bietet. Für das leibliche Wohl kann in dem nicht ganz billigen Restaurant bei herrlicher Aussicht gesorgt werden. Auf der Freiluftbühne finden Aufführung verschiedenster Art für jeden Geschmack in einer sagenhaften Atmosphäre statt. Im Juli gibt es ein Festival, das Pop und Rock jeder Stilrichtung bietet. Das aktuelle Programm können Sie in jeder Tageszeitung finden (auch den englischsprachigen) oder bei der Tourismuszentrale erfragen. Ersteigen kann man den Berg in einem etwa halbstündigen anstrengenden Matsch über Treppen. Da der Berg Anfang des 20 Jahrhunderts von Naturfreunden mit Pinien und Agaven wieder aufgeforstet wurde, wird die Anstrengung durch ein schönes Naturerlebnis belohnt. Der teurere und bequemere Weg ist die Standseilbahn, die bis nachts um 3 Uhr fährt und sich anbietet, wenn man einen Blick über Athen bei Nacht genießen oder ein Konzert besuchen möchte. Ein gelungener Kompromiss ist ein Weg zu Fuß und einer mit der Standseilbahn.


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