Klima im Athen-Lexikon

Athen liegt in den sonnigen Gefilden des Mittelmeers und hat mehr als 2700 Sonnenstunden im Jahr aufzuweisen. Die wenigen Niederschläge fallen hauptsächlich zwischen Oktober und Februar. Die kältesten Monate Januar und Februar haben noch immer Durchschnittstemperaturen von 10° C, in den Sommermonaten werden 25 – 28° C erreicht. Die Stadt liegt in einem Kessel, der an drei Seiten von Bergen umschlossen ist und im Süden ist das Meer. So werden Niederschläge abgehalten und extreme Temperaturen bleiben über mehrere Tage bestehen. Im Sommer kühlt es auch nachts fast nicht ab und 25° C sind die Regel. Die Lage ist auch dafür verantwortlich, dass die Jahreszeiten im Vergleich zu Mitteleuropa etwas verschoben sind. Bis in den November hinein herrschen spätsommerliche Temperaturen, dafür ist der April noch relativ kühl und erst im Mai wird es wieder deutlich wärmer. Allerdings macht das Wetter aufgrund der geografischen Lage auch extreme Ausschläge. Zwischen Juni und September gibt es Hitzeperioden mit Werten bis 45° C, die drei bis vier Tage anhalten können. Im Januar und Februar können Kälteeinbrüche zu Frost bis -5° C und Schneefall führen.

Klima und Reisezeit

Die optimale Zeit für einen Besuch in Athen liegt daher im Frühsommer und im Herbst. Im Sommer ist die Stadt überlaufen und aufgrund der Temperaturen vor allem für Menschen mit gesundheitlichen Problemen nicht zu empfehlen. Der Frühling ist nicht nur klimatisch empfehlenswert, sondern bietet bei Ausflügen in die Umgebung auch wunderschöne Naturerlebnisse. Wenn Ihr Urlaub in die Zeit des griechischen Osterfestes fällt, sollten Sie einen Ausflug auf eine der Inseln machen. Dort feiern auch viele Athener das orthodoxe Fest, das mit seinen Zeremonien und Prozessionen eine einzigartige Atmosphäre hat. Der Winter ist für Kultururlauber eine sehr empfehlenswerte Zeit, da in Ruhe die unzähligen Museen der Stadt besichtigt werden können. Ein dicker Pullover und ein Regenschirm sollten dann aber im Gepäck sein.


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