Ethnikos Kipos im Athen-Lexikon

Wenn Sie sich von einer anstrengenden Besichtigungstour erholen oder dem Lärm und den Abgasen Athens entkommen wollen, gibt es auch in der Stadt Oasen der Ruhe. So zum beispiel den Nationalgarten Ethnikos Kipos.

Hinter dem ehemaligen Stadtschloss und heutigen Parlament liegt der Nationalgarten, der 1836 als königlicher Privatgarten angelegt wurde. Der Architekt des Schlosses wollte ihn als französischen Garten anlegen, aber Königin Amalia beauftragte einen anderen Architekten mit der Anlage eines deutschen Landschaftsgartens im romantischem Stil. Für die Bewässerung folgte man dem Verlauf antiker Wasserleitungen, die bei der Bepflanzung gefunden wurden. Ein großer römischer Mosaikfußboden wurde ebenfalls in die Anlage mit einbezogen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde er zu einem botanischen Garten mit Pflanzen aus dem Mittelmeerraum umgestaltet und 1857 ein kleines Museum zur Geschichte des Parks eingerichtet. Erst 1923 wurde der Park für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und im Laufe der Zeit kleine Um- und Ausbauten zur Verbesserung des Erholungswerts vorgenommen. In der grünen Lunge Athens finden Sie Bänke im Schatten alter Bäume, Kinderspielplätze, einen idyllischen Teich und einen kleinen Zoo. Ein idealer Ort zur Erholung nach einer anstrengenden Besichtigungstour.


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